Construction of One

Temporäre mediale Ausstellung auf Rolling Boards und in der Tageszeitung Der Standard

Ort: 140 wechselnde Standorte in Wien
Realisierungszeitraum: Oktober 2004 – April 2005

Liam Gillick

Projektträger: museum in progress

 
 
Die Bildserie Construction of One des britischen Künstlers Liam Gillick wird gemeinsam mit dem museum in progress im neuen Medium der GEWISTA, den Rolling Boards, an 140 wechselnden Standorten in den Innen- und Außenbezirken der Stadt Wien präsentiert. Ebenfalls zu sehen ist die mediale Ausstellung in Form eines Videoclips auf Infoscreens in den Wiener U-Bahnen sowie ganzseitiger und variabler künstlerischer Anzeigen in der Tageszeitung Der Standard.
Das Fotomaterial der Bildserie Construction of One bezieht sich auf die letzte Publicitykampagne der ehemaligen DDR, die sich als "Arbeiter- und Bauernstaat" verstand. Mit den Bildern, die nach dem Muster von Imagekampagnen für politische Anliegen konzipiert sind, thematisiert Liam
Gillick
das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft vor dem gesellschaftlichen Hintergrund des in Auflösung begriffenen sozialen
Bewusstseins.
Mit seiner Intervention im öffentlichen Raum dokumentiert Gillick, wie künstlich geschaffene Bilderwelten von Mitgliedern der Gesellschaft

- in diesem Fall handelt es sich offensichtlich um die verschwindende Arbeiterklasse - allmählich Omnipräsenz erlangen und als Medienwirklichkeit die Wirklichkeit abzulösen scheinen.
Diese gegenwärtige Tendenz kommentiert Liam Gillick folgendermaßen: "Wir müssen uns ernsthafte Gedanken machen um diese Gruppe von Personen - Arbeiter von Produktionsstätten -, die sich neuer Verhaltensmuster bediente, ehe
sie in sich zusammensackte und von einer viel offensichtlicher ausbeutenden Struktur aufgesogen wurde."

Anlässlich des Pressegesprächs zu Kunst im öffentlichen Raum Wien am 14. Jänner 2005 wird in der Tageszeitung Der Standard eine ganzseitige Präsentation von Construction of
One
geschaltet.
Construction of One, eine Ausstellung von
museum in progress im öffentlichen und medialen Raum, ermöglicht durch Kunst im öffentlichen Raum Wien.

Medienpartner: Der Standard, Gewista, Infoscreen.


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